
Entdecken Sie die Samtgemeinde Harpstedt
Das Team der Gästeführerinnen und Gästeführer freut sich auf Ihren Besuch – um Ihnen all die hiesigen Besonderheiten zu zeigen und Sie an der eigenen Begeisterung teilhaben zu lassen.
Ob zu Fuß, mit dem Rad oder auf Wunsch auch als Begleitung im Bus durch den Erholungsort Harpstedt oder durch die Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde – alles ist möglich. Hier wird auf hochdeutsch, „up Platt“ oder auch mal auf Englisch alles erklärt und nähergebracht.
Entdecken Sie das alte Scheunenviertel „Koems", die noch funktionstüchtige Galerieholländer-Windmühle aus dem Jahr 1870, das ehemalige Wasserschloss Amtshof, die „Sonnensteine" von Harpstedt und Beckstedt, die Christuskirche mit dem ganz besonderen Bibelgarten, das MUNA-Gelände, die 175 m lange Ozeanbrücke und viele weitere Sehenswürdigkeiten und Zeugen aus der Vorzeit im gesamten Gebiet der Samtgemeinde.
Staunen Sie über bemerkenswerte Blicke „In Nachbars Garten“ – eines der jährlichen Highlights des Teams im Programm. Oder genießen Sie Feld, Wald und schöne Ortschaften in geselliger Runde.
Unterwegs besteht die Möglichkeit zur Einkehr. Trinken Sie Kaffee und genießen selbstgebackenem Kuchen aus dem Steinbackofen oder planen Sie ein Mittag- oder Abendessen mit ein.
Wählen Sie aus unseren fest geplanten Touren aus, oder planen Sie ganz individuell mit dem Team nach Ihren Wünschen Ihre persönliche Gästeführung.
Informationen und Anmeldung
Samtgemeinde Harpstedt, Tel. 04244 82-31
Multimedia-Rundgang durch Harpstedt in der Kreiszeitung vom 29. Mai 2020:Vom Amtshof in die Kirchturmspitze

Die Samtgemeinde damals und heute
Bereits vier Jahrtausende vor Christi Geburt war das Gebiet der heutigen Samtgemeindebesiedelt.
Davon legen die beiden Großsteingräber in Reckum, zahlreiche Hügelgräber und Bodenfunde sowie die
beiden "Sonnensteine" von Harpstedt und Beckstedt Zeugnis ab. Diese Findlinge zeigen auf der flachen
Vorderseite um einen Punkt 12 (Harpstedt) bzw. 11 (Beckstedt)konzentrische Ringe.
Sie sind vermutlich vorgeschichtliche Zeichen der Sonnenverehrung.
Der "Harpstedter Rauhtopf", ein bis auf einen durch Fingernageleindrücke hergestellten Wellenrandfast
schmuckloses Tongefäß mit rauhem Lehmbewurf, hat einer Vorgeschichtsperiode den Namen gegeben.
Der Raum der Samtgemeinde wurde ab etwa 800 von Bremen aus christianisiert und unterstand in geistlicher
Hinsicht bis zum Ende des 15. Jahrhunderts den Bremer Erzbischöfen.
Als Lehensherren belehnten diese im Jahr 1360 die Grafen von Hoya mit dem Schloss zu Harpstedt.
1203 erschien zum ersten Mal der Name "Harpenstede" urkundlich. 1396 erhielt Harpstedt von den Hoyaner Grafen
das Weichbildrecht. In der damaligen Zeit konnte sich jedoch Harpstedt nicht entwickeln, da es in den nächsten
150 Jahren als Pfand- und Tauschobjekt mehrfach den Landesherrn wechselte.
Von 1458 bis 1463 regierte im Harpstedter Schloss Graf Moritz, ein Bruder König Christians I. von Dänemark.
Nach Jahrzehnten münsterischer Herrschaft wurde Harpstedt 1547 von Graf Anton I. von Oldenburg und Delmenhorst erobert,
im selben Jahr wurde das Harpstedter Gebiet lutherisch. Aufgrund alter Verträge kam Harpstedt 1667 nach Braunschweig-Lüneburg
und später zum Kurfürstentum Hannover, dessen Herrscher von 1714 bis 1837 gleichzeitig Könige von Großbritannien waren.
1739 zerstörte eine Feuersbrunst den Flecken Harpstedt (heute größte Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Harpstedt)
bis auf 25 Häuser (von 114 Häusern 89 abgebrannt, dazu Kirche, Pfarrhäuser und Vorhof des Schlosses).
Beim Wiederaufbau wurden die breiten, rechtwinklig zueinander verlaufenden Straßen angelegt. Sie dienten damals der Feuersicherheit
und kommen heute dem Verkehr zugute. In den Jahren 1741 bis 1744 wurde auf den Fundamenten des wegen Baufälligkeit abgebrochenen
Schlosses der heutige "Amtshof" - Sitz der Verwaltung- errichtet. Die evangelische Christuskirche am Marktplatz wurde 1753 geweiht.
Bis 1859 war Harpstedt Hauptort des gleichnamigen Amtes, das fast genau der heutigen Samtgemeinde entsprach.
Es lag jedoch abseits der großen Handelswege. Erst 1848 erhielt Harpstedt eine regelmäßige Postverbindung.
Im Jahr 1912 wurde die Delmenhorst-Harpstedter Eisenbahn in Betrieb genommen.
Im Zweiten Weltkrieg erlitt Harpstedt schwere Zerstörungen. Nach dem Krieg wurde die Samtgemeinde für viele Vertriebene aus
Schlesien, West- und Ostpreußen, Bessarabien und anderen Gebieten zur neuen Heimat.
Für die katholischen Mitbürger unter ihnen entstand 1961/62 eine eigene Kirche. In den Jahren 1965 bis 1974 bildete sich die heutige Samtgemeinde,
in der die ehemals 14 Gemeinden ihres Gebietes in den jetzt achtselbständigen Gemeinden Harpstedt, Beckeln, Colnrade, Dünsen, Groß Ippener,
Kirchseelte, Prinzhöfte und Winkelsett zusammengeschlossen sind. Groß und Klein Köhren, Reckum,Horstedt, Klein Henstedt und Klosterseelte
verloren ihre Selbständigkeit.
Im Zuge der Kreis- und Gebietsreform wurde die Samtgemeinde Harpstedt am 1. August 1977 aus dem Landkreis Grafschaft Hoya ausgegliedert
und gehört seitdem zum Landkreis Oldenburg, Regierungsbezirk Weser-Ems.
Der Flecken Harpstedt ist Grundzentrum und Schwerpunktort des Samtgemeinderaumes.
Positiv für die wirtschaftliche Weiterentwicklung der Samtgemeinde Harpstedt ist das Vorhandensein ausgezeichneter Verkehrsverbindungen zu den
deutschen und europäischen Märkten. Durch das Gebiet der Samtgemeinde Harpstedt verläuft die Bundesautobahn "Hansalinie" Hamburg-Bremen-Osnabrück-Münster-Ruhrgebiet.
Durch den Autobahnanschluss Groß Ippener ist das Gebiet der Samtgemeinde Harpstedt bei Groß Ippener hervorragend an diese überregionale Hauptverkehrsader angeschlossen.
Hier ist in den letzten Jahren ein neues Gewerbegebiet mit direktem BAB-Anschluss erschlossen worden.
Vier durch das Samtgemeindegebiet verlaufende Landesstraßen sowie elf Kreisstraßen, zusammen mit einem kommunalen Straßennetz von ca. 300 km,
ordnen Harpstedt und sein Gebiet gut in das überörtliche Verkehrsnetz ein. Flughafen und Hafennähe (29 km bis Bremen, 100 km bis Bremerhaven),
vervollkommnen die Verkehrsinfrastruktur und machen Harpstedt zu einem attraktiven Standort auf dem Verkehrssektor.
Neben der Landwirtschaft ist im Hauptort die Industriestruktur gut differenziert. Es treten besonders folgende Branchen hervor: elektronische Industrie,
Kunststoffverarbeitung, Maschinenbau, holzbearbeitende Industrie.
Harpstedt verfügt außerdem über eine leistungsfähige handwerkliche Struktur auf breiter Grundlage.
Harpstedt hat ein Schulzentrum mit Sporthallen, Erholungs-, Spiel- und Sportanlagen, ein reges Vereinswesen, leistungsfähige Einzelhandelsgeschäfte
und viele sonstige gewerbliche Unternehmen. Erholungs- und Fremdenverkehrseinrichtungen, ein beheiztes großflächiges Freibad, vielfältige Anlagen
für den Erholungssport, Reithallen, Reitplätze, Tennisplätze und ein weitläufiges Wanderwegenetz erhöht die Attraktivität des Grundzentrums Harpstedt.
Durch vielfältige Bemühungen und Unternehmungen auf dem Fremdenverkehrssektor ist abzusehen, dass sich das Grundzentrum Harpstedt sowie das
Gebiet der Samtgemeindekontinuierlich weiterentwickeln.
Schiedsamt der Samtgemeinde Harpstedt
Schiedsmann:
Franz-Josef Franke, Tel.: 0152 / 09 29 23 97
E-Mail:
Stellvertr. Schiedsmann
Heinz-Jürgen Greszik, Tel.: 04244 / 95 200
Weitere Informationen gibt es unter: Amtsgericht Wildeshausen oder
schiedsamt.de

Freiwillige Feuerwehren
der Samtgemeinde Harpstedt
Gemeindebrandmeister
Frank Bollhorst
Stützpunktfeuerwehr Harpstedt
Ortsbrandmeister
Thomas Heuermann
Stützpunktfeuerwehr Beckeln
Ortsbrandmeister
Frank Bollhorst
Stützpunktfeuerwehr Colnrade
Ortsbrandmeister
Marvin Hartje
Stützpunktfeuerwehr Groß Ippener
Ortsbrandmeister
Sebastian Hohnholz
Stützpunktfeuerwehr Kirch- und Klosterseelte
Ortsbrandmeister
Matthias Wolpmann
Stützpunktfeuerwehr Prinzhöfte
Ortsbrandmeister
Jürgen Buchholz

Herzlich willkommen
im Archiv der Samtgemeinde Harpstedt
Sie können nun in unseren Verzeichnissen suchen.
Sie finden im Findbuch ein Verzeichnis von Dokumenten zur Ortsgeschichte.
Im Seelenregister ein Verzeichnis der Familien, die um 1660 im Kirchspiel Harpstedt lebten und weitere Angaben zur Familienforschung.
Unter Alte Fotos ein Verzeichnis der Fotos, die im Archiv zu Ereignissen, Gebäuden, Plätzen, Personen vorhanden sind.
Unter Bücher ein Verzeichnis der Bücher und Zeitschriften Aufsätze, die im Archiv zur Verfügung stehen.
Unter Zeitungen ein Verzeichnis von wichtigen Artikeln, die in den letzten Jahren im Harpstedter Teil der Kreiszeitung erschienen sind.
Unter Archiv Gerd Heile ein Verzeichnis der Dokumente, die aus dem ehemaligen Archiv von Gerhard Heile, Barjenbruch, in unser Archiv übernommen wurden.
Wenn Sie in unseren Verzeichnissen etwas Interessantes entdeckt haben, kommen Sie ins Archiv, nennen Sie uns die gefundenen Angaben wie Signatur, Bild-Nr., Buchtitel, Familie, Zeitungsartikel, und wir suchen die Unterlagen für Sie heraus.
Telefon: 04244/8247 Email:
Bundeswahlleiter
Landeswahlleiter
Landkreis Oldenburg
häufig gestellte Fragen zur Kommunalwahl in Niedersachsen
Die Wahlergebnisse werden am Wahlabend ständig aktualisiert.
Sie sollten öfters die Aktualisierung (F5) Ihres Browsers betätigen.
Die Ergebnisse sind am Wahlabend und an den darauf folgenden Tagen als vorläufig anzusehen.
weiter.. .
Fundbüro der Samtgemeinde Harpstedt
Gefunden:
Gegenstände mit einem Wert von über 10,00 Euro, die Sie gefunden haben, bringen Sie bitte zum Fundbüro im Amtshof. Sie können den Fund auch telefonisch (04244/82-26 oder 82-27) oder schriftlich mitteilen. Die gesetzliche Aufbewahrungsfrist beträgt 6 Monate. Hat sich der Eigentümer innerhalb der Frist nicht gemeldet, können Sie die Fundsache behalten (ggf. nach Zahlung einer Verwaltungsgebühr). Gegenstände, von denen anzunehmen ist, dass der Eigentümer sie absichtlich weggeworfen hat (Schrott), werden vom Fundbüro nicht angenommen.
Verloren:
Wenn Sie etwas verloren haben, können Sie ein paar Tage später telefonisch (04244/82-26 oder 82-27), schriftlich oder persönlich im Fundbüro im Amtshof erfragen, ob Ihr Gegenstand schon abgegeben wurde.
Die Meldung kann hier auch Online erfolgen.
Wenn wir Ihre verlorene Sache im Fundbüro haben, erhalten Sie Ihr Eigentum nach Zahlung einer Verwahrgebühr zurück.
Sie können im Fündbüro auch eine kostenpflichtige Bescheinigung für Ihre Versicherung erhalten.
Benötigte Unterlagen bei Abholung einer Fundsache: Identitätsnachweis (Personalausweis, Reisepass)
Fundtiere:
Für das Fundbüro der Samtgemeinde Harpstedt übernimmt das Tierheim in Ganderkesee-Bergedorf die Abholung, Unterbringung und Vermittlung der Tiere, die im Gebiet der Samtgemeinde aufgefunden wurden. Das Tierheim ist unter folgenden Kontaktdaten zu erreichen:
Tel.: 04222 - 80 58 747
Email:
Homepage: www.tierheim-bergedorf.de
Anschrift:
Tierheim Bergedorf
Am Eckerkamp 15
27777 Ganderkesee
Aufgefundene Tiere können direkt an das Tierheim in Bergedorf gemeldet werden. Selbstverständlich steht das Fundbüro der Samtgemeinde Harpstedt unter 04244/82-26 oder 04244/82-27 bei Fragen zur Verfügung.
